Der Windows-Client von Zeta Uploader

Mit dem Windows-Client von Zeta Uploader haben Sie eine kompfortable Alternative zum Web-Client. Sie installieren den Windows-Client und danach finden Sie automatisch eine Verknüpfung im “Senden an”-Rechtsklick-Kontext-Menü Ihres Windows Explorer.

Deshalb ist auch die Nutzung der Anwendung intuitiv und einfach; Sie wählen einfach eine oder mehrere Dateien aus, machen einen Rechtsklick auf die Dateien und wählen dann “Senden an” >> “Zeta Uploader”. Anschließend startet Zeta Uploader automatisch und Sie können dann direkt die Empfänger eingeben. Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit, dass Sie einen Betreff eingeben. Weitere optionale Optionen stehen zur Verfügung.

Mit dem Windows-Client können Sie also genau wie mit dem Web-Client mehrere Dateien uploaden. Was Sie nur mit dem Windows-Client machen können ist, dass Sie auch ganze Ordner auf einmal hochladen können. Anstatt also wie bisher Dateien und Ordner erst mühsam selbst zu zippen (oder ein RAR-Archiv zu erstellen), wählen Sie einfach die gewünschten Dateien und Ordner aus (gerne auch gemischt und gleichzeitig), und lassen diese dann automatisch von Zeta Uploader komprimieren und versenden. Zusätzlich können Sie in Ihren persönlichen Zeta-Uploader-Einstellungen Datei-Ausschluss-Filter definieren, die z.B. geschickt sind um beim Versenden von Ordnern stets SVN-Ordner und Dateien (“Subversion”, ein Versionskontrollsystem) automatisch auszulassen.

Wie üblich erhält der Empfänger dann einen Download-Link per E-Mail zugestellt und kann dann mit einem einzigen Klick die komprimierten Daten downloaden.

Der Windows-Client bietet Ihnen all den Komfort, der so als Web-Anwendung nicht möglich ist. Z.B. können Sie ganze Ordner und Dateien via Drag and Drop auf das Zeta-Uploader-Fenster ziehen. Auch die erweiterten Optionen wie Kennwortschutz, Download-Benachrichtigung, Dropbox-Anbindung, usw. sind im Windows-Client ebenfalls enthalten. Wenn Sie Windows 7 oder neuer verwenden, bekommen Sie übrigend auch einen schicken Upload-Fortschrittsbalken in der Taskleiste von Windows.

A propos persönliche Benutzereinstellungen: Da diese (sofern Sie ein kostenloses Benutzerkonto angelegt haben) zentral gespeichert werden, haben Sie auf jedem PC der Welt, auf dem Sie Zeta Uploader nutzen, dieselben Einstellungen (z.B. Verlauf, Benutzer-Einstellungen, usw.) Auch im Web-Client wird auf diese zentralen Einstellungen zugegriffen.

Den Windows-Client gibt es in mehreren Versionen:

Für jeden Bedarf ist also was dabei, probieren Sie es einfach mal aus, der Client hat nur ein paar wenige MB und ist ruck-zuck, kostenlos und völlig anonym heruntergeladen.

Zeta Uploader mit Dropbox-Anbindung

Ein kleines, nettes Feature von unserem Tool um große Dateien zu versenden, Zeta Uploader, ist die Anbindung an den populären Dienst Dropbox. Dropbox ist ein Dienst um Ordner zwischen mehreren PCs und Macs synchron zu halten.

Da Zeta Uploader alle Dateien nach einer von Ihnen zu definierenden Zeitspanne wieder löscht (oder auch nach einer bestimmten Anzahl an Downloads), können Sie über die Dropbox-Anbindung dafür sorgen, dass Dateien, die an Sie gesendet wurden (und auch Dateien, die Sie selbst gesendet haben), automatisch in einen Ordner in Ihrer Dropbox gespeichert werden.

So haben Sie sozusagen eine Sicherheitskopie der gesendeten und/oder empfangenen Daten. Sie können die Dropbox-Anbindung jederzeit selektiv aktivieren und deaktivieren. Dies geht am einfachsten in Ihrem persönlichen Benutzer-Einstellungen-Bereich. Melden Sie sich dazu an Zeta Uploader im Web an und klicken Sie rechts oben auf Ihren Namen. Im erscheinenden Aufklappmenü erscheint ein Menüpunkt “Einstellungen“. Dort haben Sie dann die Möglichkeit, die Dropbox-Anbindung zu konfigurieren.

Aus Sicherheitsgründen speichert Zeta Uploader niemals Ihr Dropbox-Kennwort. Stattdessen verwenden wir die OAuth-Schnittstelle von Dropbox. Wenn Sie die Dropbox-Anbindung aktivieren, werden Sie automatisch auf die Dropbox-Website weitergeleitet; dort müssen Sie bestätigen, dass Zeta Uploader Zugriff auf Ihre Dropbox bekommt und entsprechend Dateien dort ablegen kann. Sobald dies erfolgreich geschehen ist, wird im Hintergrund die Erlaubnis gesendet und Sie werden wieder zur Zeta-Uploader-Website weitergeleitet. Dies ist ein einmaliger Vorgang, den Sie jederzeit bequem entweder in Zeta Uploader oder in der Dropbox-Weboberfläche deaktivieren können.

Ist die Anbindung dann aktiviert, wird automatisch vom Server, sobald eine Datei für Sie hochgeladen wurde (bzw. von Ihnen selbst upgeloadet wurde, sofern Sie die Dropbox-Anbindung entsprechend konfiguriert haben), diese Datei als Kopie auch in Ihrer Dropbox gespeichert. Die E-Mail-Benachrichtigung und alle anderen Zeta-Uploader-Funktionen (z.B. auch der Kennwortschutz der Datei) funktionieren davon unabhängig, wie gewohnt.

Wenn Sie diese nützliche, praktische und kostenlose Feature einmal ausprobieren wollen, besuchen Sie einfach die Zeta-Uploader-Website und probieren Sie es selbst einmal aus.

Zeta Uploader auf der eigenen Website

Ggf. wollt Ihr Euch auf Eurer eigenen Website Dateien senden lassen? Beispielsweise haben wir Kunden, die beruflich viele Dateien bekommen und dies bisher oft mehr oder weniger gut per E-Mail oder per FTP gemacht haben.

Das hat bei E-Mail den Nachteil, dass es meistens nur recht geringe Dateigrößen möglich sind; bei größeren Dateien greift meist die vom E-Mail-Server-Administrator gesetzten Limits. Bei FTP hat es den Nachteil, dass es aufwändig aufgesetzt und verwaltet werden muss (Benutzer, Speicherordner, usw.) und dass der Anwender mit dem FTP-Protokoll und dementsprechend einem extra Client hantieren muss.

In Zeta Uploader habe ich eine Funktionalität “Empfehlungen” eingebaut. Sofern Ihr ein Zeta-Uploader-Konto (kostenlos) habt, könnt Ihr auf dieser Seite verschiedene Arten von Funktionen abrufen:

  1. Ein einfacher Link auf die Website setzen
    Hierbei bekommt Ihr einen personalisierten Link, den Ihr einfach auf Eure Homepage platziert. Wenn dann jemand den Link anklickt, wird er auf die Website von Zeta Uploader geleitet; das Empfängerfeld ist dann deaktiviert und es wird Euer Name angezeigt. So müsst Ihr Eure E-Mail-Adresse nicht öffentlich preisgeben und könnt trotzdem Dateien hochgeladen bekommen.
  2. Eine Kurz-URL zum Weitergeben
    Das entspricht der vorherigen Option mit dem Unterschied, dass die URL via Bit.ly stark verkürzt ist, womit sie sich ideal dafür eignet, per E-Mail versendet zu werden oder z.B. auf Facebook, Twitter oder Google Plus verbreitet zu werden.
  3. Formular zum Einbinden auf der eigenen Website
    Wenn Ihr die Besucher auf Eurer eigenen Website halten wollt und nicht auf die Zeta-Uploader-Website weiterleiten wollt, dann ist diese Option gut geeignet. Genau so, wie Ihr ein YouTube-Video auf Eurer Website oder Eurem Weblog einbindet, könnt Ihr auch das Formular einbinden. Einfach den angezeigten HTML-Code kopieren und an beliebiger Stelle auf der Homepage einfügen. Damit wird dann ein Upload-Formular angezeigt. In dem Formular können Eure Besucher dann eine lokale Datei auswählen und einen optionalen Kommentar eingeben. Anschließend einfach auf “Jetzt hochladen” klicken und die Datei wird an Euch per Zeta-Uploader-E-Mail mit einem Download-Link gesendet. Und der Besucher bleibt die ganze Zeit auf Eurer Website.
  4. Eine kleine Hinweisbox zum Einbinden auf der eigenen Website
    Ähnlich wie Option 1 und 2 habt Ihr hier einen grafischen Button zum Einbinden auf die eigene Website. Klickt der Besucher auf den Button, so wird er auf die Zeta-Uploader-Website weitergeleitet und das Empfängerfeld ist bereits mit Eurem Name vorausgefüllt.

Diese Optionen bieten also auch für Nicht-Programmierer die Möglichkeit, dass Ihr Zeta-Uploader-Funktionen auf Eurer eigenen Internet-Präsenz einbindet.

Der Konsolen-Client von Zeta Uploader

Neben dem Web-Client, dem Windows-Client und der SOAP-Schnittstelle gibt es die Konsolen-Version von Zeta Uploader.

Die Konsolenversion ist eine .NET-2.0-Konsolenanwendung (umgangssprachlich auch gerne mal “DOS-Box” genannt), also ein Programm, das kein normales Windows-Fenster aufmacht, sondern komplett in der Konsole abläuft.

Die Intention hinter dem Konsolen-Client war widerum eine eigennützige: Wir erstellen die Setups für unsere Programme fast ausschließlich automatisch über Befehlszeilen-Skripte (“Batch-Dateien”). Oftmals ist der letzte Schritt, die Setups für Kunden zur Verfügung zu stellen und ihnen den Download anzubieten. Und eben dafür habe ich ein Tool benötigt, dass komplett konfigurierbar ohne GUI und ohne Benutzer-Interaktion aufzurufen ist.

Dank dem Konsolenclient kann ich jetzt eine Batch-Datei starten, die das Setup zunächst erstellt, anschließend auf die Zeta-Uploader-Server hochlädt, und den Download-Link auch noch automatisch in die Zwischenablage kopiert (sowie die E-Mail-Nachricht an den Kunden versendet). So habe ich keinerlei Arbeit mehr mit dem Erstellen und dem Bereitstellen des Setups; es läuft alles automatisch.

Und genau für solche Anforderungen könnt Ihr den Konsolen-Client auch verwenden; beispielweise auch im administrativen Umfeld um zeitgesteuert (über “Geplante Tasks” bzw. den Aufgabenplaner von Windows 2008 und Windows 7) Dateien zu sammeln und zu versenden, z.B. regelmäßig Backups oder Backup-Logs zuzustellen.

Ihr könnt verschiedene Arten der Konsolenversion downloaden:

Für alle Versionen benötigt Ihr das Microsoft .NET Framework 2.0 oder neuer.

Das Lizenzmodell von Zeta Uploader

Um den Betrieb der Server zu gewährleisten, haben wir Zeta Uploader vor ca. 1 Jahr um ein vernünftiges und einfaches Lizenzmodell erweitert:

  • Wenn Ihr Zeta Uploader nichtkommerziell nutzt, könnt Ihr das komplett kostenlos machen.
  • Wenn Ihr Zeta Uploader kommerziell nutzt, dann kauft bitte eine Lizenz.

Die komerzielle Lizenz hat den Vorteil, dass Ihr lizenziert arbeitet; technisch habt Ihr damit die Möglichkeit, größere Dateien als mit der nichtkommerziellen Lizenz hochzuladen, außerdem könnt Ihr die Dateien bis zu 90 Tagen auf dem Server liegen lassen.

Für höchste Ansprüche bieten wir auch eigenständige Versionen von Zeta Uploader für einen einmaligen Preis an. Diese können dann auf Eurem eigenen Server oder wahlweise auch auf unseren Servern gehostet werden. Das kommt ganz gut an, wir haben inzwischen einige Kunden, die meistens auch eine gecustomizte Version gekauft haben.

Zur Entstehungsgeschichte von Zeta Uploader

Unseren Dienst um große Dateien bis zu 2 GB zu versenden, Zeta Uploader, gibt es seit 2006, also ca. 5 Jahre.

Angefangen hat das Projekt, weil ich mir von Kunden gerne Dateien zusenden lassen wollte. Leider waren das Dateien, die nicht mehr ins E-Mail-Postfach gepasst haben (bei mir war die Anhanggröße nicht beschränkt, wohl aber bei vielen Kunden).

Also habe ich mir überlegt, wie ich das lösen könnte und bin auf die Idee gekommen: Ich mache ein kleines Progrämmchen und eine Website, auf der jedermann eine Datei hochladen kann und dafür dann einen personalisierten Download-Link bekommt. Den Link könnte er mir dann zusenden, bzw. könnte das ja das Programm/die Website gleich selbst machen.

So war Zeta Uploader geboren. 🙂

Fairerweise muss ich sagen, dass ich damals hätte besser recherchieren sollen; beispielweise gab es damals wohl schon einen ähnlichen Dienst “YouSendIt”. Vermutlich hätte ich auch schlicht diesen nutzen können. Andererseits hätte mein Ego es wohl schon eingefordert, dass ich was eigenes entwickle.

Die Kernfunktionalität war von Anfang an der Windows-Client. Mir war wichtig, dass auch bei sehr großen Dateien ein stabiler Upload zum Server möglich war. Deshalb werden die Dateien z.B. in kleinen Blöcken/Paketen (“Chunks”) übertragen und der Server prüft ob das richtige Paket auch ankam. Falls dies nicht der Fall ist, wird das dem Client mitgeteilt und dieser hat mehrere Versuche, das Paket erneut zu senden. Erst wenn alle Versuche fehlschlagen wird auch der gesamte Upload als fehlgeschlagen angesehen. Damit wollte ich erreichen, dass auch bei schlechten Internetverbindungen eine Übertragung erfolgreich funktioniert. Bis heute gab es diesbezüglich nie Klagen.

Nachdem sich das Prinzip eine Zeit lang bewährt hatte, habe ich angefangen, die Funktionalität schrittweise zu erweitern. Beispielsweise verwenden wir den Dienst im Hintergrund auch in vielen unseren Programmen beim Fehler-Reporting. D.h. wenn z.B. in Zeta Producer CMS ein Fehler auftritt, bekommt der Anwender die Fehlermeldung angezeigt und hat die Möglichkeit, diesen Fehler samt zusätzlichen optionalen Informationen an den Hersteller (also uns) zu berichten. Die einfachste und zuverlässigste Möglichkeit war dann auch, den SOAP-Webdienst von Zeta Uploader einzubinden. Die Fehlerberichte gehen dann via Zeta Uploader als Download-Link (samt Zusatzinformationen, sofern vom Kunden aktiviert/eingegeben) an unser Support-Postfach.

In den letzten Jahren kamen dann viele weitere Features hinzu, hauptsächlich aufgrund von Anwender-Anfragen und unseren eigenen Wünschen. Beispielsweise Dinge wie Kennwortschutz, Benachrichtigung beim Download, Benutzeranmeldungen, Historie gesendeter und empfangener Dateien, Dropbox-Anbindung, ein Konsolen-Client, ein HTML5-fähiger Web-Client mit Mehrfachupload, HTML5-kompatible Ansichten für Mobilgeräte, portable Versionen des Windows- und des Konsolen-Clients, ein Forum, Versionen für Intels AppUp, für Pokki, einen Eintrag im Google Chrome Web Store und zuletzt jetzt dieses Weblog.

Seit geraumer Zeit haben wir auch einen Shop, in dem wir günstige Benutzerlizenzen verkaufen, um den Betrieb des Dienstes zu sichern. Wenn Ihr Zeta Uploader kommerziell nutzt, dann kauft bitte eine Lizenz.